Diskurs


von 30 jungen Menschen zu 30 Gedanken

Grafik 1: Ebenen und Dimensionen des Diskurses
Grafik 1: Ebenen und Dimensionen des Diskurses

Diskursbegriff

Der Diskursbegriff, der dem Projekt zugrunde liegt, bezeichnet Praktiken als das Ineinander von Wissen, Handlungen, Erfahrungen, Reflexion und deren Artikulation.

In der oben stehenden Grafik sind die Ebenen des Diskurses aufgeführt.

„30 junge Menschen“

Der Diskurs begann im Frühjahr 2012 mit dem Vorgängerprojekt „30 junge Menschen“. Ziel des Projekts war es, dass junge Menschen eine reflektierte Haltung zum Lebensende gewinnen, indem sie mit sterbenden Patienten und deren Angehörigen sprechen. Die jungen Menschen wurden dabei in Kommunikation mit Sterbenden geschult und psychologisch begleitet. Die Gespräche mit den sterbenden Menschen und den Angehörigen wurden per Video aufgezeichnet und für eine öffentliche Präsentation (Online- und Printmedien, öffentliche Veranstaltungen) aufbereitet.

Detailiertere Informationen zum Vorgängerprojekt „30 junge Menschen“ erhalten Sie in den Begleitinformationen zum Projekt (Download, PDF 4,5 MB).

Outcome „30 junge Menschen“

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Grafik 2: Buchtitel „Dem Sterben begegnen“

 

Förderpreis „30 junge Menschen“

Am 25. Juni 2014 wurde das Projekt „30 junge Menschen“ im Rahmen des 10. Kongresses der DGP in Düsseldorf mit dem Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ausgezeichnet. Das Projekt belegte den 2. Platz.
Der von der Firma Mundipharma gestiftetete Preis wird an Arbeitsgruppen verliehen, die sich durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit um die Weiterentwicklung der Palliativmedizin verdient gemacht haben.

Ziel des Diskurses „30 Gedanken zum Tod“

Der geplante Diskurs möchte, wie auch das Vorgängerprojekt, dazu beitragen, dass öffentlich über den Tod in einer freien und zugleich in einer demokratieverträglichen Art und Weise debattiert wird. Es geht darum, Erfahrungen und Expertisen zum Ausdruck und zur Geltung zu bringen, die für den gesellschaftlichen Diskurs und für jede individuelle Person höchst wichtig sind. Damit sind die Sicht- und Handlungsweisen gesellschaftlicher Funktionsträger (Juristen, Politiker, Ärzte etc.) gemeint. Der Diskurs will »30 Gedanken zum Tod« artikulieren und präsentieren und zwar von 10 Personen, die den Tod in unserer Gesellschaft definieren (durch Juristen, Politiker, Ethikrat etc.) und von 10 Personen, die ihn in der Konfrontation durchleben (von Patienten) und von 10 Personen, die im weitesten Sinne diagnostizieren (durch Ärzte, Pathologen, Seelsorger, Beerdigungsunternehmer, etc.).